Direkt zu den Inhalten gehen

 

Das Jahr 2020 begann verheißungsvoll: Im kleinen Kreis die Feier zu Silvester, fast vier Wochen Urlaub bei Freunden in Südafrika, Rosenmontag am Zug, dann wieder der Alltag mit Buchbesprechungen im Radio und Fernsehen, erste Lesungen in NRW aus meinem letzten Buch…

Und auf einmal ist alles anders! Seit Anfang März. Jede und jeder von uns spürt es Tag für Tag. Unsere Kontakte sind massiv eingeschränkt. Wir organisieren unseren Alltag neu, mit unseren KollegInnen mailen, skypen oder telefonieren wir aus dem Homeoffice. Unseren Freunden schreiben wir wieder Briefe, verschicken mitunter aufmunternde Postkarten.

Wie lange noch? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß: Ich freue mich auf das Ende dieser Krise, auf die engen Kontakte mit meinen Freunden und das Wiedersehen mit meinem Publikum – in der Gewissheit:
Das kriegen wir hin!

BUCH

»Manchmal ist es federleicht - Von kleinen und großen Abschieden«

Buchcover: Manchmal ist es federleicht - Von kleinen und großen Abschieden

Kann man Abschiednehmen lernen?

Das Thema Abschied begleitet mich ein Leben lang. Gerade als Kind war es für mich angstbesetzt, als würde mir etwas genommen, ohne die Aussicht, die Hoffnung, es je wieder zurückzubekommen. Im Laufe meiner Lebensjahre habe ich das Abschiednehmen mehr oder weniger gefasst hingenommen. Aber erst jetzt, im Alter, gelingt mir ein anderer, ein offener, ein zugewandter Blick darauf.

»Zur letzten Sendung komme ich nicht«, habe ich zwei Jahre vor dem Ende von „Zimmer frei“ scherzhaft gesagt. Die Furcht vor diesem Abschied war gewaltig, die Sorge, vor einem Millionenpublikum möglicherweise in Tränen auszubrechen, unkontrolliert zu schluchzen.
Als wir im September 2016 tatsächlich die letzte „Zimmer frei“ Sendung machten, war der Abschied nach 20 Jahren ein überraschend fröhlicher, ein federleichter.

Warum das so war? Warum Abschiednehmen auch leicht sein kann? Warum sich mein Umgang mit dem Thema Abschied verändert hat? Warum zum Abschiednehmen die Angst vor Verlust zwar dazugehört, sie aber im besten Fall auch immer gepaart ist, mit dem Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, davon schreibe ich in meinem neuen Buch.

Und der Titel ist Programm: wenn ich von den kleinen und großen Abschieden erzähle, ist das keineswegs schwermütig oder tieftraurig. Manchmal ist es federleicht. Meistens sogar.

Christine Westermann
Manchmal ist es federleicht – Von kleinen und großen Abschieden
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
192 Seiten, gebunden mit SU
ISBN: 978-3-462-05050-9
Preis: 19 € (D) / 19,60 € (AT)
Erhältlich in jeder Buchhandlung

Kategorie:

Mainz, 25. Oktober 2019 - ZDF Presse und Information

Christine Westermann verabschiedet sich aus ZDF-Sendung »Das Literarische Quartett«

Nach Volker Weidermann verabschiedet sich auch Christine Westermann zum Ende des Jahres aus der ZDF-Sendung »Das Literarische Quartett«.

Kategorie:

© 2020 Christine Westermann

Kategorien (Aktuelles)

Termine

Hinweis: Alle Lesetermine im April/Mai werden auf den Herbst 2020 verschoben. Danke für ihr Verständnis.

26.08.2020, 19.00 Uhr

Manchmal ist es federleicht

Stößels Komödie Wuppertal, Friedrichstraße 39, 42105 Wuppertal

09.09.2020, 19.00 Uhr

Manchmal ist es federleicht

HomBuch, Siebenpfeifferhaus, Kirchenstraße 8, 66424 Homburg

18.09.2020, 19.00 Uhr

Manchmal ist es federleicht

Forum Wegberg, Burgstr. 6, 41844 Wegberg

Alle Termine »

Rubrikbild