Direkt zu den Inhalten gehen

Journalistin

Die Shortlist

Externer Link: Deutscher Buchpreis 2011 Homepage

»Die Vielfalt der Literatur zeigen«, ein guter Vorsatz der Buchpreis- Jury, der für die zwanzig Bücher der Longlist galt.

Bei den sechs Büchern der Shortlist sah es gänzlich anders aus. Hier galt das Prinzip: Mehrheit schlägt Minderheit. »Demokratisch« hieß das Zauberwort, das andere Meinungen rigoros aus dem Weg räumte. Ich konnte mich mit keinem der von mir favorisierten Bücher durchsetzen.
»Vielfalt« sieht für mich anders aus.

Es gibt lediglich ein Buch, das zwar nicht auf meiner Favoritenliste stand, für das ich mich aber stark machen werde:

»In Zeiten des abnehmenden Lichtes« von Eugen Ruge. Der Roman einer Familie in der DDR, drei Generationen vom Ostanfang bis zur Westwende. Keine historische Nachhilfe in Romanform, sondern ein literarisches Lesevergnügen.

Die Shortlist

  • Jan Brandt: Gegen die Welt (DuMont, August 2011)
  • Michael Buselmeier: Wunsiedel (Das Wunderhorn, März 2011)
  • Angelika Klüssendorf: Das Mädchen (Kiepenheuer & Witsch, August 2011)
  • Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg (Suhrkamp, September 2011)
  • Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt, September 2011)
  • Marlene Streeruwitz: Die Schmerzmacherin (S. Fischer, September 2011)

Kategorie:

© 2016 Christine Westermann