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Aktuelle Artikel zu beruflichen Aktivitäten

»Manchmal ist es federleicht - Von kleinen und großen Abschieden«

Kann man Abschiednehmen lernen?

Das Thema Abschied begleitet mich ein Leben lang. Gerade als Kind war es für mich angstbesetzt, als würde mir etwas genommen, ohne die Aussicht, die Hoffnung, es je wieder zurückzubekommen. Im Laufe meiner Lebensjahre habe ich das Abschiednehmen mehr oder weniger gefasst hingenommen. Aber erst jetzt, im Alter, gelingt mir ein anderer, ein offener, ein zugewandter Blick darauf.

»Zur letzten Sendung komme ich nicht«, habe ich zwei Jahre vor dem Ende von „Zimmer frei“ scherzhaft gesagt. Die Furcht vor diesem Abschied war gewaltig, die Sorge, vor einem Millionenpublikum möglicherweise in Tränen auszubrechen, unkontrolliert zu schluchzen.
Als wir im September 2016 tatsächlich die letzte „Zimmer frei“ Sendung machten, war der Abschied nach 20 Jahren ein überraschend fröhlicher, ein federleichter.

Warum das so war? Warum Abschiednehmen auch leicht sein kann? Warum sich mein Umgang mit dem Thema Abschied verändert hat? Warum zum Abschiednehmen die Angst vor Verlust zwar dazugehört, sie aber im besten Fall auch immer gepaart ist, mit dem Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, davon schreibe ich in meinem neuen Buch.

Und der Titel ist Programm: wenn ich von den kleinen und großen Abschieden erzähle, ist das keineswegs schwermütig oder tieftraurig. Manchmal ist es federleicht. Meistens sogar.

Christine Westermann
Manchmal ist es federleicht – Von kleinen und großen Abschieden
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
192 Seiten, gebunden mit SU
ISBN: 978-3-462-05050-9
Preis: 19 € (D) / 19,60 € (AT)
Erhältlich in jeder Buchhandlung

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»Da geht noch was«

Mit 65 in die Kurve

Im Dezember 2013 bin ich 65 Jahre alt geworden. Und jetzt ? Reißleine ziehen, in Pension gehen? Warum gerade jetzt, wo ich, um diesen (alt)modischen Begriff zu benutzen, auf der Höhe meines Schaffens bin? Wo mir die Arbeit mehr Spaß denn je macht? Wo mir vieles leichter und besser von der Hand geht als noch vor Jahren?

Ich habe in den zwei Jahren zuvor ein Buch über die schweren und leichten Momente des Älterwerdens geschrieben. Nein, es ist kein Ratgeber-Buch geworden. Ich hüte mich schlaue Ratschläge zu geben. Ich habe nämlich selbst keine allgemeingültigen Antworten, wie man das am besten mit dem Leben und dem Älterwerden hinkriegt. Das muss jeder für sich herausfinden. Aber eines ist mir klar geworden: Da geht noch was.

Und deshalb trägt das neue Buch auch genau diesen Titel:
»Da geht noch was – Mit 65 in die Kurve«.

Mein Buch ist am 7. November 2013 bei Kiepenheuer und Witsch (Köln) erschienen.

Buchcover: Da geht noch was - mit 65 in die Kurve

Christine Westermann
Da geht noch was – mit 65 in die Kurve
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
192 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-462-04561-1
Preis: 17,99 € (D) / 25,40 sFr (CH) / 18,50 € (AT)
Erhältlich in jeder Buchhandlung

»Da geht noch was « – Trailer zum Hörbuch

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Literatur statt Börsenkurse

»Westermanns Welt«, Kolumne, buchjournal, 6/2012

Die Frage ist doch, wie bringe ich das hier jetzt gut zu Ende. Meine letzte Kolumne, gewissermaßen meine Abschlussarbeit, nach einem Jahr als Kolumnistin fürs Buchjournal.

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Der Kaiser fährt nackt

»Westermanns Welt«, Kolumne, buchjournal, 5/2012

Sie entscheiden über den besten deutschsprachigen Roman – Mitglied in der Buchpreisjury zu sein ist eine Auszeichnung. Aber es ist nichts für Leute, die mit geschwollenem Gerede wenig anfangen können.

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Das „Röschen“ in der Buchhandlung

»Westermanns Welt«, Kolumne, buchjournal, 4/2012

„Warum muss denn in Ihren Buchsendungen im WDR immer alles wunderschön, wundervoll und unglaublich toll sein? Machen Sie Buchkritik oder verkaufen Sie Bücher? Ich wünschte mir, die Kritiker würden endlich mal ihre persönliche Meinung außen vor lassen!“
So. Das ist doch mal ’ne Ansage.
Fangen wir mal vorn an. Dass jemand in einer sehr persönlichen Kritik auf eine persönliche Anrede des Gescholtenen keinen Wert legt: geschenkt. Dass der oder die es vorzieht, anonym zu schreiben, ebenso. Was mich allerdings nicht erst seit diesem Hörerbrief aufregt, ist die Forderung, die Unabhängigkeit eines Journalisten erlaube es ihm nicht, Bücher ausschließlich positiv zu besprechen. Warum denn nicht?
Warum bitte soll ich ein Buch besprechen, bei dem ich mich gelangweilt habe? Bei dem ich mich wahlweise rat- oder lustlos bis zur letzten Seite gequält habe? Warum muss Lesen Mühe machen? Warum bitte soll jemand seine Zeit damit verschwenden, mir zuzuhören, während ich beschreibe, warum ich genau diesen Roman unsäglich finde, mit der finalen Empörung nach dreieinhalb Minuten: Machen Sie bloß nicht den gleichen Fehler wie ich und lesen aus Versehen dieses Buch! »weiter

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Robert Seethaler - Der Trafikant

WDR 2 Buchtipp, 09.12.2012

Robert Seethaler erzählt die Geschichte von Franzl, der sein Heimatdorf verlässt und in Wien in einer Trafik – einem Tabak- und Zeitungsgeschäft – Lehrling wird. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud.

Cover: Robert Seethaler - Der Trafikant

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© 2016 Christine Westermann

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Termine

21.11.2017, 19.30 Uhr

Manchmal ist es federleicht

Bärenherz Stiftung, Bahnstraße 13a, 65205 Wiesbaden

23.11.2017, 19.30 Uhr

Buchtipps 2017 von und mit Christine Westermann

Theater Gütersloh, Skylobby, Barkeystraße 15, 33330 Gütersloh

24.11.2017, 19.30 Uhr

Manchmal ist es federleicht

Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen

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